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EIN HUB, DAS DIE WARENSTRÖME IN EUROPA STÄRKT

Mit dem neuen Logistik- und IT-Center in Vorarlberg setzt Gebrüder Weiss ein klares Signal für ein starkes Europa. Der Standort ist auch ein wichtiger Knotenpunkt für die System Alliance Europe.

27. April 2026 - „Mit dem Logistik- und IT-Center setzen wir einen zentralen Entwicklungsschritt für unser Unternehmen. Wir investieren bewusst in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld und schaffen eine Infrastruktur, die auf Jahrzehnte ausgelegt ist. Die enge Verzahnung von Logistik und IT ermöglicht es uns, Prozesse gezielt weiterzuentwickeln und Lieferketten für unsere Kunden noch transparenter und stabiler zu gestalten“, betonte Wolfram Senger-Weiss, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Gebrüder Weiss im Rahmen der Eröffnungsfeier vergangene Woche. 

Rund 100 Millionen Euro hat der SAE-Gesellschafter in den Standort am Vierländereck zwischen Österreich, Liechtenstein, Schweiz und Deutschland investiert. „Hier bündeln wir die Warenströme der regionalen Exportwirtschaft und bieten einen Hub für die weltweite Verteilung“, erläutert Senger-Weiss. 

AUTOMATISIERTER WARENFLUSS

Der Gebäudekomplex umfasst eine Gesamtfläche von rund 31.000 Quadratmetern. Kernstück der Anlage ist das 34 Meter hohe Hochregallager mit 68.000 Palettenstellplätzen. Ein vollständig integriertes Intralogistiksystem steuert den Materialfluss automatisiert. Pro Stunde können bis zu 160 Paletten ein- und 200 Paletten ausgelagert werden. Damit zählt das Logistikzentrum zu den größeren, vollautomatisierten Anlagen in Europa. Angegliedert ist ein dreigeschossiges Bürogebäude mit rund 400 Arbeitsplätzen. Hier sind die zentrale IT von Gebrüder Weiss sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Logistik und weiteren Fachbereichen angesiedelt. 

Ausschlaggebend für den Standort war die unmittelbare Nähe zum Güterbahnhof Wolfurt. Sie ermöglicht eine effiziente Verknüpfung von Straßen- und Schienentransport und trägt zur Reduktion von Emissionen und Verkehrsbelastung bei. 

„Wir beglückwünschen Gebrüder Weiss zu diesem mutigen und wegweisenden Schritt ihrer Unternehmensgeschichte“, sagt Tassilo Schneider, CEO der System Alliance Europe. „Dies ist ein wichtiges positives Signal für den Wirtschaftsstandort Europa.“